Ein Schwerpunkt unserer Forschung liegt in der Entwicklung und Erprobung von Curricula im Bereich der Optik.
Dabei entstanden und entstehen Unterrichtskonzepte, die mit der
Viel Wert wird auf die sinnliche Wahrnehmung und das direkte Erfahren des
Von den Blickwegen wird auf
In dem Physikunterricht der Mittelstufe, etwa in der Klasse 9, wird die Brücke geschlagen zum Fermat-Prinzip. Diese formalere Beschreibungsweise erlaubt es uns, Phänomene der Lichtausbreitung wie die Geradlinigkeit, die Reflektion und die Brechung (optische Hebung) auf ein einheitliches Fundament zu stellen. Darüber hinaus ermöglicht das Fermat-Prinzip eine Beschreibung der Bildentstehung, die sich nicht auf die Konstruktion von Bildern beschränkt; stattdessen steht die Frage im Mittelpunkt, welche Bedingung zur Entstehung eines Bildes erfüllt sein muss.
Der Oberstufenteil des Lichtwegkonzeptes nutzt den Zeigerformalismus nach einer Idee R. Feynmans zur Beschreibung von Beugungs- und Interferenzerscheinungen. Es werden mögliche Lichtwege zwischen der Lichtquelle und einem Beobachtungspunkt durch rotierende Zeiger in ihrer Länge vermessen, um Lichtintensitäten bzw. Wahrscheinlichkeiten für das Antreffen von Photonen bestimmen zu können. Damit lassen sich die schulrelevanten Inhalte des Optikunterrichtes der Oberstufe weitgehend abdecken und außerdem eine Vielzahl neuer und äußerst interessanter Experimente beschreiben.
Die Möglichkeiten der Bezugnahme des in der Optik angewandten Zeigerformalismus auf den Stoff Wir beabsichtigen, mit den verschiedenen Teilen unseres Curriculums den Schülern jeweils einen altersgerechten Zugang zur Optik zu vermitteln. Die durchgehende Verwendung des Lichtwegkonzepts soll ihnen helfen, die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Phänomenen und Teilgebieten der Optik zu sehen. Von dieser vertikalen Vernetzung aufeinanderfolgender Inhalte des Unterrichts versprechen wir uns ein besseres Verstehen und einen größeren Lernzuwachs beim Schüler.
Praktische Anwendungen in der Lehre finden unsere Arbeiten bereits seit einigen Jahren. Wir stehen in regem Kontakt mit
Schulen aus Berlin, mit denen wir intensiv im Rahmen des
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